MCP-Schnittstelle für zentrale KI-Agenten in Unternehmen
Was ist das Model Context Protocol (MCP)?
Das Model Context Protocol, kurz MCP, ist ein Standard, über den KI-Systeme mit Anwendungen und Datenquellen verbunden werden können. Es schafft eine einheitliche Möglichkeit, Informationen aus einem System strukturiert für KI-Agenten bereitzustellen.
In SmartProcess bedeutet das: zentrale KI-Agenten wie z.B. Copilot, KI-Chatbots oder andere zentrale Assistenzsysteme können über die MCP-Schnittstelle auf freigegebene Inhalte zugreifen und relevante Textinformationen als Kontext für ihre Verarbeitung nutzen.
Was ermöglicht die MCP-Schnittstelle in SmartProcess?
Mit der MCP-Schnittstelle auf Basis des Model Context Protocol (MCP) können zentrale KI-Chatbots in Unternehmen und KI-Agenten sicher mit SmartProcess verbunden werden und relevante Informationen aus SmartProcess als Kontext für ihre Antworten nutzen.
Dieses Tool greift auf dieselbe Wissensbasis zu wie der integrierte SmartProcess-Chatbot. Es ermittelt zu einer Anfrage passende Inhalte aus Prozessen, Dokumenten und Wiki-Einträgen und stellt relevante Textabschnitte bereit.
SmartProcess als Wissensquelle für Ihre Unternehmens-KI
Viele Unternehmen nutzen bereits KI-Systeme, KI-Agenten oder zentrale KI-Chatbots, um Informationen schneller auffindbar zu machen und Mitarbeitende im Arbeitsalltag zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise unternehmensweite Assistenzsysteme, Copilot-Umgebungen oder andere KI-Lösungen, die als zentrale Anlaufstelle für Fragen und Informationen dienen.
Genau hier setzt die MCP-Schnittstelle in SmartProcess an: Sie schafft eine Verbindung zwischen diesen zentralen KI-Anwendungen und dem in SmartProcess gebündelten Unternehmenswissen.
Auf diese Weise können Unternehmen das in SmartProcess gebündelte Wissen auch über ihre bestehenden KI-Anwendungen nutzbar machen und SmartProcess in eine unternehmensweite KI-Strategie einbinden.
Welche Funktionen stehen zur Verfügung?
Unterstützt werden folgende Funktionen:
- Anbindung KI-Agenten, zentrale KI-Chatbots in Unternehmen oder zentrale Assistenzsysteme über die MCP-Schnittstelle
- Authentifizierung über OAuth oder alternativ über einen API-Key
- Ermittlung relevanter Informationen aus Prozessen, Dokumenten und Wiki-Einträgen
- Nutzung derselben Wissensbasis wie beim integrierten SmartProcess-Chatbot
- Bereitstellung relevanter Textausschnitte als Kontext für das angebundene KI-System
- Berücksichtigung bestehender Berechtigungen bei der Bereitstellung von Inhalten
Welche SmartProcess-Inhalte können KI-Agenten nutzen?
Bereitgestellt werden relevante Textausschnitte aus Prozessen, Dokumenten und Wiki-Einträgen. Auf Basis einer Anfrage ermittelt SmartProcess passende Informationen und stellt sie dem angebundenen KI-System als Kontext zur Verfügung. Die MCP-Schnittstelle stellt keine frei zugängliche Datensammlung bereit, sondern liefert gezielt relevante Inhalte zu einer Anfrage.
Mit welchen KI-Systemen lässt sich SmartProcess verbinden?
Die MCP-Schnittstelle kann mit KI-Agenten, KI-Chatbots und zentralen Assistenzsystemen genutzt werden, sofern diese MCP unterstützen. Dazu können beispielsweise Copilot-Umgebungen oder andere MCP-fähige KI-Lösungen gehören.
Wie funktioniert die Nutzung in der Praxis?
Ein Mitarbeitender nutzt einen zentralen KI-Chatbot oder KI-Agenten im Unternehmen, zum Beispiel eine Copilot-Umgebung und stellt eine Frage zu einem bestimmten Prozess.
Der Agent greift über die MCP-Schnittstelle auf SmartProcess zu. SmartProcess prüft die vorhandenen Berechtigungen, ermittelt relevante Informationen aus Prozessen, Dokumenten und Wiki-Einträgen und stellt passende Textabschnitte bereit.
Der KI-Agent kann diese Textabschnitte anschließend als Kontext für seine Antwort verwenden.
Bei einer Anbindung über OAuth richtet sich der Zugriff nach der authentifizierten Identität und den dafür hinterlegten Berechtigungen. Bei einer technischen Anbindung über einen API-Key gelten die Berechtigungen des diesem Schlüssel zugeordneten Zugangs. So lässt sich Unternehmenswissen für externe KI-Systeme nutzbar machen, ohne die bestehenden Sicherheits- und Berechtigungsstrukturen von SmartProcess zu umgehen.
Wie werden sichere Anbindung und Zugriffsrechte geregelt?
Die Verbindung eines KI-Systems mit SmartProcess kann über OAuth oder über einen API-Key hergestellt werden. Welche Inhalte ein angebundener KI-Agent abrufen kann, richtet sich nach der Identität, mit der die Verbindung zu SmartProcess hergestellt wird, und den dafür hinterlegten Berechtigungen.
Inhalte aus Prozessen, Dokumenten und Wiki-Einträgen werden nur bereitgestellt, wenn der jeweilige Zugriff erlaubt ist.
Das bedeutet:
- Ein KI-Agent erhält keinen pauschalen Zugriff auf sämtliche Inhalte in SmartProcess.
- Bestehende Berechtigungen werden bei der Ermittlung und Bereitstellung von Informationen berücksichtigt.
- Nicht berechtigte Inhalte werden dem angebundenen KI-System nicht als Kontext zur Verfügung gestellt.
- SmartProcess bleibt die maßgebliche Instanz für die Zugriffskontrolle.